GRUSS: Betreuungsgeld: CSU stigmatisiert ausländische Familie
BERLIN, den 08. 04. 2009 - Zur Forderung der CSU, die Auszahlung des Betreuungsgeldes mit der Teilnahme an Integrationskursen zu verbinden, erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Miriam GRUSS:
Mit seiner Forderung unterstellt der CSU-Politiker Johannes Singhammer ausländischen Familien, sie würden ihre Kinder nicht ausreichend betreuen. Statt die Integration zu fördern, stigmatisiert die CSU diese Familien und ihre Kinder.
Ostern steht zwar vor der Tür, dennoch macht sich Singhammer zu viele Gedanken über ungelegte Eier: Die endgültige Entscheidung für oder gegen das Betreuungsgeld wird erst 2013 gefällt.
Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt das Betreuungsgeld seit jeher ab. Wir fordern stattdessen die Einführung von Bildungs- und Betreuungsgutscheinen.
