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Ladies-Lunch BERLIN, den 02.02.2007 - Der "Ladies Lunch" bildet den Auftakt zu einer Frauen-Offensive, die sowohl von der Partei als auch der Bundestagsfraktion getragen wird. Die Idee dazu stammt ursprünglich von der FDP-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus, Mieke Senftleben, die während des Wahlkampfes gute Erfahrungen mit dieser Veranstaltungsform gemacht hat. Piepers Dank galt am Dienstag dann auch ihr, wie ebenfalls der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und dem Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Bundestages, Sibylle Laurischk, die zugleich die Vorsitzende der Liberalen Frauen ist. Pieper versprach, dass "dies keine Eintagsfliege ist". Das "Ladies Lunch" solle allen Frauen - unabhängig vom Parteibuch - dazu dienen, ein Netzwerk zu knüpfen. Mit dem Forum solle auch thematischer Gesprächsstoff geliefert werden. Zugleich kündigte sie einen "Bürgerinnenpreis der FDP" an. Damit sollen Frauen geehrt werden, die sich in vielfältiger Hinsicht engagiert haben - gleichgültig ob in Beruf oder Familie, Kunst, Kultur oder in einem sozialen Ehrenamt. ...

Ehegattensplitting abschaffen BERLIN, den 01.02.2007 - Die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Sibylle Laurischk, MdB, und Mitglied im Familienausschuss des Deutschen Bundestages, erklärt zu den aktuellen Auseinandersetzungen innerhalb der CDU/CSU- Bundestagsfraktion über die Entwicklung eines Familiensplittings: Familienministerin von der Leyen gerät zunehmend in eine isolierte Position, die Fraktion der CDU/CSU steht nicht hinter ihrem modernen Familienbild, das sie zu entwickeln versucht mit der Forderung nach einem Familiensplitting. Die Liberalen Frauen fordern die Abschaffung des Ehegattensplittings und die Einführung der Individualbesteuerung. Sie sind damit gesellschaftspolitische Vordenkerinnen der FDP. Die Autorin der „ F-Klasse“, Thea Dorn, hat in ihrem Vortrag beim Ladies Lunch der FDP-Fraktion ebenfalls die Abschaffung des überholten Ehegattensplittings gefordert.

Minijobs- Mal wieder zu Lasten der Frauen BERLIN, den 02.07.2006 - Laurischk: "Koalition der Stagnation verhindert jeden Ansatz einer notwendigen Liberalisierung des Arbeitsmarktes". Als Grund hierfür nennt die liberale Politikerin die schwindende Bereitschaft der Arbeitgeber, 400-Euro-Jobs anzubieten. Die Bürokratie sei schon immer eine Hürde gewesen, aber jetzt mache die Erhöhung der Abgabenpauschale die Beschäftigung von Teilzeitkräften noch weniger attraktiv. Für den Arbeitgeber sinke der finanzielle Anreiz, Mini-Jobs anzubieten, so Laurischk weiter. In vielen Fällen werde er auf Überstundenregelungen mit dem Stammpersonal ausweichen oder eine neue Festanstellung vornehmen, weil diese für ihn „billiger“ sei, fürchten die Liberalen Frauen. „Es ist ein Trauerspiel anzusehen, wie die Koalition der Stagnation systematisch jeden Ansatz einer Liberalisierung des Arbeitsmarktes verhindert. Leider sind es in diesem Fall wieder einmal vorwiegend Frauen, denen dieses kleine Stück Freiheit genommen wird“, bedauert Laurischk.

Liberale Frauen gegen Zwangsprostitution BERLIN, den 26.06.2006 - Mieke Senftleben, Vize-Vorsitzende der Liberalen Frauen LIF und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, hat gemeinsam mit den Spitzen des Berliner Fußballbundes Flagge gegen Zwangsprostitution gezeigt. Im Rahmen der Kampagne "abpfiff - Schluss mit der Zwangsprostitution" engagieren sich auch die Liberalen Frauen. Auf der Fanmeile wird es am 1. Juli 2006 erneut einen LIF-Infostand zum "abpfiff" geben.

Ehegattensplitting in die Mottenkiste! BERLIN, den 20.06.2006 - Nach Ansicht der Liberalen Frauen muss die gesellschaftliche Leistung von Kindererziehung über eine entsprechende Steuerpolitik angemessen gewürdigt werden. Die notwendigen Mittel ließen sich nur über ein Abschmelzen des Ehegattensplittings erreichen, so Laurischk weiter. Ehegattensplitting habe ohnehin nur das wirtschaftliche Ungleichgewicht innerhalb der Ehe zementiert – unabhängig davon, ob die Ehepartner für Kinder zu sorgen hätten oder nicht. „Die Folge war, dass gerade Frauen jahrelang von eigener Erwerbstätigkeit abgehalten wurden,“ unterstreicht die Vorsitzende, die auch als Anwältin für Familienrecht tätig ist. „In der Rechtsprechung bei Scheidungsfällen wird aktuell zunehmend auf die Eigenverantwortung beider Partner – auch der Frau und Mutter – gesetzt. Steuerpolitiker, die vor diesem Hintergrund weiter am Ehegattensplitting festhalten, haben die Regeln von zeitgemäßer Familienförderung nicht verstanden.“

Scheidung light gefährdet Frauenrechte BERLIN, den 14.05.2006 - Schon jetzt ist eine unkomplizierte Scheidung bei beiderseitigem Einvernehmen der Eheleute möglich, selbst wenn Kinder in der Verbindung geboren wurden. Die bestehende Ver- pflichtung, wenigstens einen Anwalt für die Scheidung heranzuziehen wurde vom Gesetzgeber geschaffen, um ein Mindestmaß an fachlicher Beratung in einem so komplexen Lebenssachver- halt, wie einer Ehescheidung, zu gewährleisten. Dies dient insbesondere dem Schutz der Frau, die als die wirtschaftlich häufig schwächere Seite eine klare Information über ihre Rechte braucht. Notare sind nicht per se Experten im Familienrecht. Die Justizministerin bietet lediglich eine Scheinlösung, mit der sie keine Reform gestalten kann. Sie sollte sich um inhaltliche Aspekte kümmern, beispielsweise im Unterhaltsrecht. Hier ist eine Reform gerade im Interesse der unterhaltsberechtigten Kinder überfällig !

Streit ums Elterngeld BERLIN, den 26.01.2006 - Zum Streit um Elterngeld und Kinderbetreuungskosten erklärte die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Ina Lenke: „Wenn die Union durchsetzt, dass künftig auch Alleinverdiener-Familien, bei denen nur ein Partner berufstätig ist, zusätzlich zum Ehegatten-Splitting die Kinderbetreuungskosten steuerlich absetzen können, sind am Ende die gering verdienenden Frauen gleich doppelt gelackmeiert. Will die Bundesregierung wirklich Ernst machen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, muss sie Frauen und Männer beim Elterngeld gleich behandeln. Das setzt voraus, dass sie vor der Einführung des Elterngeldes als Erstes die Steuerklasse V endlich abschafft. ...

Streiterin gegen jede Art von Vorurteilen BERLIN, den 17.12.2005 - Die frühere FDP-Politikerin und Ehrenvorsitzende der Liberalen Fraen, Hildegard Hamm-Brücher wurde mit dem Heinz-Galinski-Preis ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte der Vorstandsvorsitzende der Axel-Springer-Stiftung, Ernst Cramer, die einstige Staatsministerin im Auswärtigen Amt und langjährige Bundestagsabgeordnete "als eine nie schweigende Streiterin gegen jede Art von Vorurteilen, besonders gegen Rassismus und Antisemitismus". Die Politikerin erhielt stehende Ovationen. Viele Gratulanten bezeichneten sie als eine der bedeutendsten Nachkriegspolitikerinnen. Das Foto zeigt Hildegard Hamm-Brücher (links) zusammen mit der Bundesvorsitzenden der Liberalen Frauen und frauen- und familienpolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ina Lenke, während des Festaktes in der Jüdischen Gemeinde Berlin.

Darum werden Frauen oft schlechter beurteilt BERLIN, den 30.09. 2004 - Frauen werden in der öffentlichen Verwaltung bei der Personalbeurteilung augenscheinlich schlechter beurteilt als ihre männlichen Kollegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Niedersachen, das in einer Studie insgesamt 982 Beurteilungen von Richtern, Richterinnen, Staatsanwälten und Staatsanwältinnen ausgewertet hat. Die Studie bestätigt, was viele bereits unbewusst vermutet haben. Gerade im öffentlichen Dienst kommt der Personalbeurteilung eine besondere Bedeutung zu. Sie ist die Hauptgrundlage für Entscheidungen über den Einsatz und die Beförderung von Mitarbeitern. ...