Liberale Frauen NRW

Auf ihrer Wahlversammlung wählten die Liberalen Frauen Westfalen-West Maren Christoffer (26) und Jenny Westermann (30) zu ihren neuen Vorsitzenden.

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so die neugewählte Bezirksvorsitzende Christoffer. „Vorfeldorganisationen sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Sie erweitern den Horizont und bieten der Partei ein programmatisch breites Spektrum“, so Christoffer.
Christoffer führt den Bezirksverband von nun an mit Jenny Westermann aus Wetter (Ruhr): „Nachdem ich bereits zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde, freue ich mich nun auch im Bezirksverband Verantwortung übernehmen zu dürfen und das frauenpolitische Profil der Freien Demokraten weiter zu schärfen.“ Die Aufgabe der Schatzmeisterin übernimmt weiterhin die neugewählte Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr MdB.

„Mit großer Freude blicke ich der Amtszeit entgegen. Mit dieser Wahl haben die Liberalen Frauen Westfalen-West wieder ein starkes und engagiertes Team an der Spitze.“, so Christoffer abschließend.

Liberale Frauen Aachen-Land

Die Liberalen Frauen Bezirksverband Aachen laden für Samstag, den 19.05.18, um 10.00 Uhr zum Besuch des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Beligien in Eupen ein.

Während der Führung durch das Parlament werden die Teilnehmerinnen etwas über die bewegte Geschichte Belgiens und Deutschlands erfahren sowie über die Aktivitäten des Parlaments und dessen Bedeutung für die Euregio Maas/Rhein und Europa. Die Veranstaltung wird ca. 2 Stunden dauern.

Interessentinnen können sich bis zum 30.04. bei der Bezirksvorsitzenden, Andrea Wolff unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Weitere Details können den folgenden Dokumenten entnommen werden:

Liberale Frauen NRW

Nach der geltenden Rechtslage dürfen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland nicht für einen Schwangerschaftsabbruch werben. Dies legt der §219a StGB fest.

Aber wie es um eine sachliche Information bestellt? Im November 2017 verurteilte das Amtsgericht in Gießen die Frauenärztin Kristina Hänel, auf deren Praxishomepage Informationen zu diesem Sachverhalt zu lesen waren, zu einer Geldstrafe. Es ist eine absurde Situation – Ärztinnen und Ärzte dürfen unter den in §218StGB festgelegten Bedingungen Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Die erforderlichen Informationen dazu dürfen sie aber nicht zur Verfügung stellen.

Der Landesvorstand der Liberalen Frauen NRW hat während seiner Vorstandssitzung ausführlich diskutiert und schließt sich den mehr als 160.000 Menschen, die mit einer Petition den Deutschen Bundestag auffordern, den §219a StGB abzuschaffen, an. Ärztinnen und Ärzte, die sachlich über einen Schwangerschaftsabbruch informieren, dürfen nicht länger kriminalisiert werden. Eine sachliche und sachdienliche Information ist keine Werbung.

Frauen, die eine so schwerwiegende Entscheidung zu treffen haben, sind auf eine umfassende und fundierte Beratung angewiesen. Sie müssen wissen, was auf sie zukommt. Und sie müssen wissen und entscheiden können, wo sie qualifiziert und nach den aktuellen medizinischen Standards und Kriterien betreut werden. Das ist ein Teil der informationellen Selbstbestimmung, aber auch des Anspruchs auf eine umfassende und sachliche Information der Bürger eines Rechtsstaates.

Bettina Houben
Landesvorsitzende der LIF NRW

Liberale Frauen NRW

Was macht eine liberale Haltung aus? Und wie wirkt sie sich in unserem Alltag aus? – Dieser Frage widmete sich unser neu gegründeter Kreisverband der Liberalen Frauen Rhein-Berg in einer Ideen-Konferenz unter der professionellen Moderation von Petra Weiss. Im ersten Schritt wurde herausgearbeitet, was der Unterschied ist von der Haltung „ich bin so frei“ zu „ich bin liberal“. Was unterscheidet die Weltanschauungen „konservativ“, „sozial“ und „liberal“ – auch dieser Frage wurde nachgegangen; bis hin zu der Erkenntnis, dass Unterschiede notwendig, ja im Kern Lebens-notwendig sind. Die Annäherung durch Perspektivwechsel wurde ebenso geübt wie die Bedeutung von Grenzen diskutiert. Am Ende stand die Erkenntnis: Das Bewusstsein, alles hängt mit allem zusammen und alle sind miteinander verbunden, ist die Basis von Freiheit in Verantwortung - für jede(n) von uns. – Insgesamt eine überaus inspirierende Art, den Samstag zu verbringen.

Libellen Dortmund

Am 25.1.2018 sprach Prof. Dr. Oliver Kayser, Dekan der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen an der TU Dortmund, über den buddhistischen Pilgerweg „Shikoku hachijū hakkasho“ auf der Insel Shikoku in Japan.

Über ca. 1100 km schlängelt sich die Strecke an 88 Tempeln (sehr alten aus Holz oder neueren aus Beton) entlang und führt durch wunderbare Landschaften - teils bergig, teils flach - und kontrastreiche Städte und Dörfer. Dieser Weg hat eine lange spirituelle Bedeutung, und so sind viele Japaner der Meinung, dass man sich einmal im Leben auf diese Reise gemacht haben sollte, bevorzugt zur Zeit der Kirschblüte. Man muss ihn aus ihrer Sicht aber nicht an einem Stück schaffen, es reichen auch Etappen, man muss auch nicht den ganzen Weg zu Fuß gehen, man kann Strecken mit dem Zug fahren, und es gibt auch Fahrrad-, Moped- oder Autopilger.

Japanische Pilger tragen oft einen weißen Anzug, auf dem Hemd steht: „Ich bin auf dem Pilgerweg und bereit zu sterben.“ Ihr Pilgerstab zeigt in Sanskrit die 4 Elemente und wird im Tempel 88 (am Ende der Pilgerreise) zurückgelassen. Wichtig ist eine Tasche für das Pilgerbuch, in das an allen besuchten Tempeln Mönche mit Tusche Schriftzeichen und einen Stempel setzen und das von den Pilgern wie ein Schatz gehütet wird. Beim Betreten des Tempels gibt es ein festes Ritual. Man geht zunächst durch ein Tor, gibt Wasser in die Schale der Kũkai-Statue, unterzieht sich dem rituellen Waschen des Gesichtes und der Hände, schlägt die Glocke beim Eintritt in den Tempel, kann Räucherstäbchen abbrennen, Andacht halten oder meditieren. Die Mönche sind sehr hilfsbereit, aber man kann nur in Notfällen in den Klöstern übernachten. Es gibt aber genug einfache Unterkünfte, die man jedoch rechtzeitig am frühen Abend erreicht haben sollte. Deshalb muss man die einzelnen Etappen gut planen, da manche Wege wegen der Höhenunterschiede sehr beschwerlich sind.

Als Ausländer müsse man sich daran gewöhnen, dass Inselbewohner kaum Englisch sprächen, dennoch sei ihre Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft bewundernswert. Ein Vorteil sei auch, dass die Insel per Internet gut erschlossen sei.

Prof. Dr. Kayser gab zu, dass der Pilgerweg für ihn zum Teil sehr anstrengend gewesen sei und er sicher nicht noch einmal dazu aufbrechen werde. Dennoch habe diese Erfahrung seinen Blick auf Dortmund positiv verändert und sein Leben bereichert. Er beendete seinen sehr interessanten Vortrag mit dem Hinweis auf die Regeln, die unser Leben bestimmen sollten: Aktivität, sozial zu leben, Achtsamkeit, realistische Erwartungen, Gelassenheit mit dem Unglück und Freude durch Arbeit. (Edelgard Dingerdissen)

Lib`ELLEn-Abend zum buddhistischen Pilgerweg

Liberale Frauen

Pressemitteilung der Liberalen Frauen Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder*innen,

Ärzte dürfen bis dato in Deutschland nicht für einen Schwangerschaftsabbruch werben. So steht es im Paragraf 219a des Strafgesetzbuches. Was aber ist mit sachlicher Information und Aufklärung? Der Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel beschäftigt nun am 22. Februar den Deutschen Bundestag. Denn bis heute dürfen Praxen und Kliniken, laut Gesetzt, nicht über das Angebot eines Schwangerschaftsabbruchs informieren.

Um unseren Standpunkt zu verdeutlichen: Es ist absurd, Ärztinnen und Ärzte dürfen zwar unter den in § 218 StGB geregelten Bedingungen Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, jedoch die dazu nötigen Leistungen nicht öffentlich anbieten.

Deshalb stehen die Liberalen Frauen Deutschland an der Seite der nun mehr als 160.000 Menschen, die per Petition den Bundestag auffordern, den Paragrafen 219a abzuschaffen. Ärztinnen und Ärzte, die sachlich über einen Schwangerschaftsabbruch informierten, dürften nicht länger kriminalisiert werden. Frauen, die an diesem einschneidenden Punkt in Leben sind, brauchen vor allem gute Beratung und müssen wissen, was bei einem Schwangerschaftsabbruch auf sie zukommt. Ein freier Bürger in einem Rechtsstaat muss jederzeit freien Zugang zu allen für ihn relevanten Informationen haben. Dazu gehören auch ärztliche Informationen über medizinische Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. Gerade bei Frauen schließt dieses Recht, unserer Auffassung nach, Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die medizinischen Belange eines Schwangerschaftsabbruchs ohne Einschränkung oder Hindernisse zu erlangen, ein.

Herzlichst, Ihre Katja Grosch – Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (PM 19.02. 219 a.pdf)PM 19.02. 219 a.pdf[ ]368 KB

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Martina Hannen hat uns die Landesvorsitzende Bettina Houben Funktion und Aufbau der Liberalen Frauen erklärt. Wir haben Themengesammelt, die uns wichtig sind und die wir bei unseren nächsten Treffen anpacken wollen. Einladung folgt...

Liberale Frauen NRW

Am 13. Januar trafen sich in Düsseldorf mehr als 30 Liberale Frauen aus ganz NRW, um gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und für das begonnene die Weichen zu stellen – eine erfreuliche Präsenz angesichts der zahlreichen zeitgleichen Neujahrsempfänge! - Die Vizepräsidentin des Landtagsparlaments Angela Freimuth berichtete ausführlich über die politische Arbeit im Landtag; ihr Vortrag war eine inspirierende Basis für die nachfolgende angeregte Diskussion.

Es wehte jede Menge frischer Wind durch den Landtag, als wir die Möglichkeiten diskutierten, als Liberale Frauen künftig besser in unserer Außenwirkung wahrgenommen zu werden und unsere Interessen noch wirksamer zu bündeln. Die alte und neue Landesvorsitzende Bettina Houben stellte ihre Pläne für ein Mentorenprogramm vor, mit dem gerade auch die neuen Liberalen Frauen ihre Profilierung verfeinern können. Das soll sie stimulieren, Aufgaben in unserer Organisation und auch in der Partei selbstbewusst zu übernehmen. Die neuen Mitglieder sollen sich so schon in kurzer Zeit alle nötigen Partei-Interna aneignen und ein Netzwerk aufbauen können, wie man es sonst erst bei langer aktiver Zugehörigkeit und Mitarbeit schaffen kann.

Auch der Außenauftritt im Internet und in den sozialen Medien soll vielfältiger und moderner werden. Bettina Houben berichtete mit Freude, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr gesteigert werden konnte. Die Neugründung eines weiteren Kreisverbands machte sogleich Schule: Weitere sind für das neue Jahr geplant. Bei dieser guten Bilanz kein Wunder, dass Bettina Houben in der nachfolgenden Vorstandswahl einstimmig zur Vorsitzenden wiedergewählt wurde. Auch ihre bisherigen Kolleginnen wurden in ihren Ämtern bestätigt. Mit Charline Kappes zog zudem eine 23igjährige in den Vorstand ein, die mit ihrem digitalen Background für eine optische Verjüngung unseres Außenauftrittes sorgen wird. Das diesjährige Mitgliedertreffen hat alles in allem für jede Menge Aufbruchsstimmung gesorgt.

Landesversammlung der Liberalen Frauen NRW

Liberale Frauen Aachen-Land

Am 30. Januar besuchten die Liberalen Frauen die Zitadelle und das Museum in Jülich. Unter fachkundiger Leitung von Herr Dr. Vietzke (Schatzmeister des Fördervereins Museum Jülich e. V.) ging es mit 16 Teilnehmern durch die dunklen Gänge der Zitadelle.

Die Grundsteinlegung der Zitadelle mit Schloss erfolgte 1538. Bauherr war Herzog Wilhelm V. Nach Ende des 1. Weltkriegs wird Jülich von französischen belgischen Truppen besetzt und in der Zitadelle beziehen die Besatzungstruppen ihr Quartier. In einem dunklen Gang sind heute noch die Beschädigungen durch den 2. Weltkrieg zu sehen. Dort werden auch die Außenhüllen von Fliegerbomben, die man in unmittelbarer Nähe gefunden hat, aufbewahrt. Fledermäuse haben heute ihr Winterquartier in einem Teil der Zitadelle. Im Pulvermagazin auf der Zitadellenbastion kann man heute die Werke des in Jülich geborenen Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer bewundern, die durch eine große Detailtreue faszinieren.

Nach Besichtigung der Schlosskapelle erklärte Herr Perse (Museumsleiter) die Herausforderungen, ein Museum für verschiedene Interessengruppen interessant zu gestalten. Hier werden verschiedene Ansätze genutzt, wie z. B. ein Förderprojekt zur Zusammenarbeit in der Euregio mit den umliegenden Ländern, damit es zu einem besseren Austausch kommt. Auch das Forschungszentrum wird mit eingebunden. Mit Hilfe des 3D-Druck wurde eine Büste des römischen Kaisers Augustus rekonstruiert, von der lediglich der Hinterkopf bei Stolberg gefunden wurde.

Die Liberalen Frauen und teilnehmenden Interessenten kamen nach dieser spannenden Veranstaltung zu dem Schluss, dass ein erneuter Besuch im Museum Jülich unumgänglich ist.

Besuch in der Zitadelle Jülich