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Jörg Höhn berichtet über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in China

Stuttgart. Am 29.06.2016 fand im Rahmen einer Einladung der LiF Stuttgart im VfB–Clubrestaurant eine Veranstaltung mit Jörg Höhn, Geschäftsführer des German Centre for Industry and Trade Beijing Co. Ltd. in Peking, einer Tochtergesellschaft der LBBW – statt. Jörg Höhn berichtete über die Möglichkeit des Markteintritts deutscher Unternehmer in China.

Nach der Begrüßung und Einführung von Renata Alt, Vorsitzender der LiF Stuttgart, erwies sich der Referent als ausgewiesener, wie auch überzeugter Kenner der chinesischen Märkte und deren Kultur. Seine Affinität zum „Reich der Mitte“ begann nach eigenen Aussagen schon sehr früh; doch spätestens bei seiner 1. Rucksackreise 1997 verdeutlichte sich der Wunsch, dass sich aus dem Hobby der Beruf, oder besser gesagt, eine Berufung, entwickeln wird.

Seit September 2011 ist Höhn nun Geschäftsführer des German Center for Industry and Trade in Peking. Das German Center unterstützt seit 1999 kleine und mittelständige deutsche Firmen beim Markteintritt in China. China, die größte Handelsnation der Welt ist nicht nur ein strategischer Markt für deutsche Unternehmen, sondern auch einer der größten Absatzmärkte weltweit. Dies bietet Chancen und eröffnet Möglichkeiten; das German Center Beijing sieht sich hierbei als „door - opener“ oder anders gesagt als „Tor zu China“. Mit hervorragenden Netzwerken, kurzen Wegen und unbürokratischer Hilfe, unterstützt die Organisation deutsche Unternehmer und Investoren, die in China „Fuß“ fassen möchten.

Der Einstieg mit einem kleinen schlüsselfertigen Büro oder ebenso der Anmietung großer Räumlichkeiten stellen im German Center kein Problem dar; so war das Jahr 2015 auch das große Jahr der Erweiterung. Mit insgesamt 133 Unternehmen in zwei Gebäuden kann man auf ein gutes Ergebnis hinweisen. Bei der Gewichtung der einzelnen Sektoren sind Maschinen bzw. die Technik nebst den Dienstleistungsunternehmen zu nennen. „Ein Trend“, so Höhn, „entwickelt sich nun im Pharma- und Medizinbereich.“

Möchte man sich auf dem Markt der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt etablieren gilt jedoch auch hier die ausgehende Frage: „Was will ich, welche Strategie wähle ich und nicht zuletzt, wie schütze ich mich“! Höhn weiter...“Das German Center for Industry and Trade in Peking bietet – nicht nur - in allen diesen Fragen kompetente Unterstützung, sondern ist stets ein verlässlicher Ansprechpartner, der mit Rat und Tat, fern ab der Heimat, immer zur Seite steht.“

Der lebendige, zweistündige Vortrag des Geschäftsführers motivierte die anwesenden Gäste im Anschluss zu weiteren, sehr intensiven Gesprächen. Renata Alt bedankte sich abschließend sehr herzlich bei Jörg Höhn für seinen „Stopp in Stuttgart“, bei den Liberalen Frauen; wartete doch am nächsten Tag schon eine Maschine auf ihn, die den Asienkenner wieder zurück in seine zweite Heimat bringen sollte. (SW)

Renata Alt bedankt sich bei Jörg Höhn
Renata Alt bedankt sich bei Jörg Höhn.