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Gruss: Prävention hat Vorrang

GRUSS: Kinderschutzgesetz: Präventive Maßnahmen in den Vordergrund rücken

BERLIN, den 13.08.2009 - Zu den Forderungen nach einer Neuauflage des Kinderschutzgesetzes erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion MIRIAM GRUSS:

Der Fall der kleinen Sarah lässt uns tief betroffen zurück und zeigt, dass es zu viele Versorgungslücken für gefährdete Familien gibt. Wir brauchen Verbesserungen im Kinderschutz, doch aus ihrer Niederlage mit dem Kinderschutzgesetz in dieser Legislatur haben Ursula von der Leyen und ihre Fraktion scheinbar nichts gelernt: Gebetsmühlenartig wiederholen sie die Forderungen von damals, an deren konkreter Ausarbeitung es gewaltig haperte.

Nach den Vorstellungen der FDP muss ein Kinderschutzgesetz vor allem die folgenden Punkte in den Mittelpunkt rücken: Die Stärkung präventiver Maßnahmen, die bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Jugendämter und die Frage der ärztlichen Schweigepflicht.

Abbildung: Miriam Gruss -

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