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LAURISCHK: Hürden in der Integration erkennen und abbauen
BERLIN, den 10.06.2009 - Zur Vorstellung des Ersten Integrationsindikatorenberichts durch die Bundesregierung erklärt die Sprecherin für Integration und Migration, Sibylle LAURISCHK:
Wir müssen noch mehr für die Bildung tun, und zwar auf allen Ebenen. Die Anzahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss sank zwar zwischen 2005 und 2007 bei allen Bevölkerungsteilen. Wenn aber ein Sechstel aller Nicht-Deutschen Jugendlichen die Schule immer noch ohne Abschluss verlassen, ist dies alarmierend. So haben sie auf dem Arbeitsmarkt keine Chance.
Der Bericht zeigt, dass besonders Einwanderer der ersten Generation signifikant schlechter dastehen als die einheimische Bevölkerung. Fehlende Sprachkenntnisse sind hier das Hauptproblem. Wir brauchen bessere Integrationskurse, die stärker nach Vorkenntnissen und Leistungsfähigkeit differenzieren, und danach eine funktionierende Anschlussförderung, damit die Zuwanderer ihre Potentiale auch nutzen können. Zuwanderer stehen hier vor vielen Hürden, die ihre Integration erschweren. Wir müssen stärker darauf drängen, diese Hürden zu erkennen und abzubauen.
Abbildung: Sibylle Laurischk, MdB -
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