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Doris Buchholz mit großer Mehrheit als Landesvorsitzende bestätigt
SAARBRÜCKEN, den 20.11.2009 - Die Landesvereinigung der LIBERALEN FRAUEN Saar hat in ihrer Mitgliederversammlung am 19.11.2009 in Völklingen die Landesvorsitzende Doris Buchholz mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Stellvertreterinnen sind Sylvia Fischer, Kreisvorsitzende des FDP-Kreisverbandes St. Wendel und Monica Hussinger, stellvertretende Kreisvorsitzende des FDP-Kreisverbandes Saarlouis. Das Amt der Schatzmeisterin begleitet Martina Kirsch aus St. Ingbert, Schriftführerin ist Alexandra Petry aus Neunkirchen. Als Beisitzerinnen gehören dem Vorstand Susanne Kellner, Doris Morschett, Karin Nehl und Silke Taubold-Franck an.
„Wir werden uns in den nächsten beiden Jahren verstärkt mit den Problemen des demografischen Wandels beschäftigen. Auf dem Arbeitsmarkt wird man in Zukunft vermehrt auf die Beschäftigung von gut qualifizierten Frauen angewiesen sein. Die Rahmenbedingungen für die Beschäftigungen von Frauen in Deutschland sind aber immer noch schlecht. Heute sind 85 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten und 70 Prozent der geringfügig Beschäftigten im Saarland Frauen. Sie werden nur niedrige Renten erhalten. In Spitzenpositionen sind Frauen nach wie vor erheblich unterrepräsentiert. Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich hieran etwas ändert. Nach wie vor besteht ein großer Bedarf an Krippenplätzen. Wir brauchen auch endlich Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die auch Beschäftigungen außerhalb sogenannter Kernarbeitszeiten ermöglichen. Die Rahmenbedingungen müssen weiter verbessert werden, um eine Chancengleichheit von Männern und Frauen zu schaffen.“ so die Landesvorsitzende Doris Buchholz.
„Auch in den politischen Ämtern sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Die LIBERALEN FRAUEN bedauern sehr, dass die FDP-Landtagsfraktion die einzige Fraktion im Saarländischen Landtag ist, in der es keine einzige weibliche Abgeordnete gibt. Auch die FDP Mitglieder in der Regierung sind ausschließlich Männer. Wenn die FDP künftig auch bei den Wählerinnen punkten will, muss sich in dieser Hinsicht dringend etwas ändern“
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