Liberale Frauen Kreis Aachen-Land

Viele Themen wurden diskutiert, u. a. Tihange und Doel. Der Austausch wird fortgesetzt.

Am Samstag, den 19.05.2018 besuchten die Liberalen Frauen des Bezirksverbands Aachen mit weiblichen und männlichen Gästen, das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen. Die Idee entstand auf einem Kreisparteitag der FDP Euskirchen, an dem der Präsident des Parlaments Alexander Miesen als Gastredner teilnahm.


Foto: Stefan Steins

Zu Beginn bekamen die Liberalen Frauen und interessierte Gäste, nach einer herzlichen Begrüßung durch Myriam Pelzer, eine Einführung in die Geschichte des Parlamentsgebäudes. Ursprünglich als Kaufmannserholungsheim geplant, als das Gebiet um Eupen zu Zeiten des Deutschen Kaiserreichs (1915-1920) noch zu Deutschland gehörte, wurde es in den Jahren 1920 – 1940 das belgische Sanatorium für die Lungenkranken. Nach der Befreiung Anfang September 1944 nahmen die Amerikaner das Heim in Besitz. Später ging es zurück an die belgische Gesellschaft. Später erfolgte der Umbau des Gebäudes in den Jahren 2011 -2013 und das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft zog ein.

Im Anschluss an die Besichtigung der im Gebäude befindlichen Ausstellung ging es in den Plenarsaal. Den Besuchern fiel ein Satz auf, der vor Zutritt des Saales den Boden im Eingangsbereich ziert: „Wahlen allein machen noch keine Demokratie“ (Barack Obama). Treffender konnte nicht ausgedrückt werden, dass der Erhalt der Demokratie täglich aufs Neue, nicht nur im Parlament, erarbeitet werden muss.

Nach einem Informationsfilm über das Gebiet Ostbelgiens, in dem das Parlament seinen Sitz hat, erklärte der Parlamentspräsident Alexander Miesen ausführlich die Organisation und Arbeit des Parlaments. Jenny Baltus-Möres berichtete enthusiastisch über die Tätigkeiten der Liberalen Frauen in Ostbelgien. Sie vertrat die Meinung: „Frauen sind politisch mehr interessiert aber zur Mitgestaltung und Mitarbeit in der Politik noch nicht bereit oder es fehlen die dafür notwendigen Voraussetzungen. Vereinbarkeit von Beruf, Familie und gesellschaftlichem Engagement bzw. die Unterstützung. Es ist aber nun mal so, dass Frauenthemen auch nur von Frauen vertreten werden und alleine deshalb schon mehr Frauen in die Politik müssen.“

In der Diskussionsrunde ging es unter anderem um einen Austausch der Hochschulen und eine bessere Kooperation, angeregt durch Dr. Werner Pfeil MdL FDP NRW. Die Idee einer Europa-Universität vom französischen Präsidenten Macron wurde grundsätzlich als positiv bewertet und sollte umgesetzt werden. Wo liegt der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Hochschulen näher als zwischen Aachen, Lüttich und Maastricht.

Beim Thema CO2 Ausstoß und Einhaltung des Klimapakts ging es auch um den Ausstieg aus der Atomkraft und die belgischen Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3. Seitens Dr. Pfeil wurde die schlechte Kommunikation und die mangelnde Informationsbereitschaft der Betreiber angesprochen. Eine Klage würde sich genau darauf beziehen. Er stellte fest: „Es kann nicht sein, dass zunächst nur von einem kleinen Leck gesprochen wird aus dem Wasser austritt, welches keine Gefahr darstellen würde und später stellt sich heraus, dass mehrere tausend Liter ausgelaufen sind, die zudem noch radioaktiv belastet sind.“ Dies dient alles nicht dazu Vertrauen zu schaffen. Mit dieser Vorgehensweise der Betreiber ist auch Alexander Miesen nicht einverstanden und hat vollstes Verständnis für die Kritik. Belgien hängt in der Stromversorgung hauptsächlich von der Atomkraft ab und eine Versorgungssicherheit sowie die Bezahlbarkeit müssen gewährleistet sein. Hier sind grenzüberschreitende Lösungen gefragt. Für den Klimaschutz brauchen wir europäische Lösungen. Zu den energiepolitischen Themen und die Hochschulen betreffend wird der Austausch intensiv fortgeführt.

Abschließend ging es in einer Frage um die Schwierigkeiten mit unterschiedlichen Mentalitäten in einer dreisprachigen Gesellschaft. Aufgrund des Föderalismus gäbe es zwar bürokratische Hürden aber auf politischer Ebene käme man gut miteinander aus, meinte Alexander Miesen und betonte die positive Zusammenarbeit. Die umgebenden Länder würden eher etwas kritisch aber unbegründet auf die Probleme Belgiens sehen.

Die Liberalen Frauen bleiben in Kontakt mit den Liberalen Frauen Ostbelgiens und möchten die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausbauen.


Von links: Jenny Baltus-Möres (Parlament-Wallonie), Ulrich Göbbels (Regionalrat Köln), Alexander Miesen (Präsident des Parlaments der DG), Stefan Steins, Ursula Derichs-Lavalle, Irene Seeger, Vanessa Meller, Doris Wessels, Andrea Wolff (Bezirksvorsitzende Liberale Frauen Aachen), Dagmar Göbbels (Kreisvorsitzende Liberale Frauen Aachen), Verena Arndt, Björn Bock (Fraktionsvorsitzender FDP Herzogenrath) und Dr. Werner Pfeil (MdL der FDP NRW) | Foto: Anke Göbbels

Liberale Frauen Bezirk Aachen

Die Liberalen Frauen im Bezirksverband Aachen laden zu einem Informationsabend ein, um sich und ihr Engagement vorstellen.

Am Mittwoch, dem 27.06.2018, um 19.00 Uhr im Biergarten Schützenhof, Schönthaler Str. 27, 52379 Langerwehe findet dieser erste Stammtisch statt.

Interessentinnen und Gäste sind ebenso wie Mitglieder herzlich willkommen, um über verschiedene gesellschaftliche und politische Themen zu diskutieren. Anmeldungen nimmt die Vorsitzende, Andrea Wolff, bis zum 15.06.2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Liberale Frauen Kreis Aachen-Land

Die Liberalen Frauen im Kreisverband Aachen-Land laden zu einer besonderen Führung, geleitet durch Georg K. Helg, in das historische Aachener Rathaus ein.

Das Aachener Rathaus stellt ein Zeugnis vieler Jahrhunderte dar. Und wer könnte die Geschichte, die vielen Veränderungen im Laufe von 1200 Jahren, den Zeitgeist der einzelnen Epochen, die Zerstörungen und Wiederaufbauten besser erklären als der stellvertretende Vorsitzende des Rathausvereins und liberales Urgestein Georg K. Helg. In vielen Publikationen und in einem Film über das Aachener Rathaus erfährt der Leser oder Betrachter schon vieles, aber live ist besser.

Die Führung findet am Samstag, dem 23.06.2018, um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des Rathauses, die Kosten pro Person betragen 10 €.

Weil der Granusturm und das Glockenspiel ebenfalls besichtigen werden sollen, ist die Teilnahme der Komplettführung auf max. 18 Personen begrenzt. Der Aufstieg ist ziemlich anstrengend, zusätzlich Personen können ohne diese Turmbesteigung hinzukommen. Anmeldungen werden bis zum 18.06.2018 durch die Kreisvorsitzende, Dagmar Göbbels, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.

Liberale Frauen Bezirk Aachen

Am Dienstag, dem 24. April 2018, ging es für uns vom Bahnhof Düren in Richtung Berlin. Wir freuten uns über die bevorstehenden Erlebnisse und waren sehr gespannt. Am Mittwoch war unser erster Veranstaltungspunkt, ein Informationsgespräch im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Wir erhielten in einem spannenden Vortrag Einblick in die Geschichte des Ministeriums und einen Überblick in Bezug auf die Aufgaben, Organisation, Abteilungen und Referate. Für uns waren im Vortrag über die Historie besonders interessant etwas über den ersten Bundesjustizminister Thomas Dehler (FDP) und seine Amtszeit vom 20.09.1949 bis 20.10.1953 zu erfahren. Zu dieser Zeit war das Bundesjustizministerium die Rosenburg mit einer unrühmlichen NS-Vergangenheit. Auf Initiative von Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wurde in ihrer Amtszeit als Bundesjustizministerin (28.10.2009 bis 17.12.2013) ab dem Jahr 2012 die Aufklärung dieser Zeit vorangetrieben.

Nach dem Mittagessen ging es auf eine Stadtrundfahrt unter sachkundiger Leitung. Das geschichtsträchtige Berlin mit seinen zahlreichen imposanten historischen Gebäuden, gemischt mit neuer moderner Architektur, ständig spürbar umweht vom Hauch der zahlreichen historischen Ereignisse auf vielen Plätzen.

Im Anschluss fuhren wir zur Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die ehem. Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Ein sehr bedrückendes Erlebnis. Die Führung wurde geleitet von einer Zeitzeugin, die über ihre eigenen Erlebnisse sprach. Aufgrund ihrer lebendigen Erzählungen über das selbst Erlebte in Verbindung mit dem Originalschauplatz kamen beklemmende Gefühle auf. Dies half aber auch dabei zu verstehen, wie der Unrechtsstaat der DDR funktionierte und worauf man in Gedanken an so manche Entwicklungen achten muss.

Am Donnerstag folgte der Besuch im Bundesrat. Hier erfuhren wir einiges über die Geschichte des Gebäudes und die Arbeit des Bundesrats. Der Bundesrat ist eines der fünf ständigen Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland und die Vertretung der 16 Bundesländer bei der Gesetzesgestaltung. Der aktuelle Präsident des Bundesrates ist der OB Berlins Michael Müller. Wer mehr Informationen zur Arbeit des Bundesrats möchte, kann kostenlos das Handbuch unter www.bundesrat.de bestellen.

Nach dem Mittagessen im Haus der Bundespressekonferenz ging es zum Besuch des Bundestags. Wir konnten auf der Besuchertribüne einer Plenarsitzung beiwohnen. Es kam in der Sitzung des Bundestags zu einem Hammelsprung, wodurch leider für uns keine Zeit blieb um eine zweite Rede zu hören. Wir haben uns aber über die anschließende Diskussion mit Markus Herbrand MdB (Steuern und Finanzen), Bijan Djir-Sarai MdB (Aussenpolitik) und Katharina Kloke MdB (Innen, Recht und Verbraucherschutz) über tagesaktuelle Themen sehr gefreut. Es entstand eine lebhafte Diskussion über die Europapolitik in Bezug auf Zusammenhalt und Stabilität.

Danach konnten wir den fantastischen Ausblick von der Kuppel des Reichstagsgebäudes über Berlin genießen. Dort sind auch die beiden Fotos entstanden. Ein Gruppenbild wird noch nachgeliefert.

Berlin

Liberale Frauen Aachen-Land

Die Liberalen Frauen Bezirksverband Aachen laden für Samstag, den 19.05.18, um 10.00 Uhr zum Besuch des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Beligien in Eupen ein.

Während der Führung durch das Parlament werden die Teilnehmerinnen etwas über die bewegte Geschichte Belgiens und Deutschlands erfahren sowie über die Aktivitäten des Parlaments und dessen Bedeutung für die Euregio Maas/Rhein und Europa. Die Veranstaltung wird ca. 2 Stunden dauern.

Interessentinnen können sich bis zum 30.04. bei der Bezirksvorsitzenden, Andrea Wolff unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Weitere Details können den folgenden Dokumenten entnommen werden:

Liberale Frauen Aachen-Land

Am 30. Januar besuchten die Liberalen Frauen die Zitadelle und das Museum in Jülich. Unter fachkundiger Leitung von Herr Dr. Vietzke (Schatzmeister des Fördervereins Museum Jülich e. V.) ging es mit 16 Teilnehmern durch die dunklen Gänge der Zitadelle.

Die Grundsteinlegung der Zitadelle mit Schloss erfolgte 1538. Bauherr war Herzog Wilhelm V. Nach Ende des 1. Weltkriegs wird Jülich von französischen belgischen Truppen besetzt und in der Zitadelle beziehen die Besatzungstruppen ihr Quartier. In einem dunklen Gang sind heute noch die Beschädigungen durch den 2. Weltkrieg zu sehen. Dort werden auch die Außenhüllen von Fliegerbomben, die man in unmittelbarer Nähe gefunden hat, aufbewahrt. Fledermäuse haben heute ihr Winterquartier in einem Teil der Zitadelle. Im Pulvermagazin auf der Zitadellenbastion kann man heute die Werke des in Jülich geborenen Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer bewundern, die durch eine große Detailtreue faszinieren.

Nach Besichtigung der Schlosskapelle erklärte Herr Perse (Museumsleiter) die Herausforderungen, ein Museum für verschiedene Interessengruppen interessant zu gestalten. Hier werden verschiedene Ansätze genutzt, wie z. B. ein Förderprojekt zur Zusammenarbeit in der Euregio mit den umliegenden Ländern, damit es zu einem besseren Austausch kommt. Auch das Forschungszentrum wird mit eingebunden. Mit Hilfe des 3D-Druck wurde eine Büste des römischen Kaisers Augustus rekonstruiert, von der lediglich der Hinterkopf bei Stolberg gefunden wurde.

Die Liberalen Frauen und teilnehmenden Interessenten kamen nach dieser spannenden Veranstaltung zu dem Schluss, dass ein erneuter Besuch im Museum Jülich unumgänglich ist.

Besuch in der Zitadelle Jülich

Liberale Frauen Aachen-Land

Die Liberalen Frauen Bezirksverband Aachen laden für Dienstag, den 30.01. in die Stadt Jülich zu einer Zitadellenführung ein (Treffpunkt: Pasqualini-Brücke am Schlossplatz).

Herr Dr. Egon Vietzke (Schatzmeister des Fördervereins Museum Jülich e.V.) wird die sachkundige Führung, die ca. 1,5 h dauert, übernehmen. Er wird die Geschichte der Wälle, Kasematten, des Schlosses und des Museums näher bringen. Im Anschluss findet mit Herr Perse, dem Leiter des Museums, eine Diskussionsrunde zum Thema Kulturförderung statt.

Pro Person fällt lediglich ein Kostenbeitrag von 4 € an. Anmeldungen werden von der Bezirksvorsitzenden, Andrea Wolff, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.

Weihnachtsgruss

Liberale Frauen Aachen-Land

Andrea Wolff aus Langerwehe übernimmt Vorsitz der Liberalen Frauen

In der turnusmäßigen Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen im Bezirk Aachen wurden am 16. November 2017 Neuwahlen durchgeführt. Diese wurden durch den Wegzug der ehemaligen Vorsitzenden Petra Müller nach Berlin sowie personellen Veränderungen im Vorstand notwendig. Mit Andrea Wolff aus Langerwehe haben die Liberalen Frauen im Bezirk Aachen eine engagierte Vorsitzende gefunden, die viele gute Pläne und Ideen mitbringt und mit ihrem Team neue Wege beschreiten will. Ihr zur Seite stehen Katharina Kloke, MdB aus Düren und Dagmar Göbbels aus Eschweiler als stellvertretende Vorsitzende.

Vor den Wahlgängen blickte die kommissarische Vorsitzende, Dagmar Göbbels, zurück auf die vergangenen drei Jahre. Sie berichtete von zahlreichen, meist gut besuchten Veranstaltungen und Aktivitäten der Liberalen Frauen, wie beispielsweise der Besuch einer Synagoge und einer Moschee, die Besichtigung des Kraftwerks Weisweiler aber auch Diskussionsrunden zu aktuellen Themen wie TTIP, Privatschulden oder Frauen im Handwerk. Die aktive Wahlkampfunterstützung der Liberalen Frauen stand dabei im Mittelpunkt des Jahres 2017.

Zwischen den Wahlgängen sprach die Gastrednerin, Frau Andrea Simon, über ihre Arbeit am Alsdorfer Berufskolleg. Seit etwa 20 Jahren ist sie als Schulsozialarbeiterin für die Beschäftigungsinitiative Sprungbrett Aachen tätig und wusste daher einen interessanten Vortrag über ihre tägliche Arbeit mit den Berufsschülern zu geben. Ihr Tenor: Schüler sind heutzutage nicht mehr so selbstständig, wie sie es früher einmal waren. Sie benötigen viel mehr Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen, Hilfestellung in der Berufsfindungsphase aber auch Anleitung in einfachen Dingen des täglichen Lebens.

Andrea Simon hat bei all ihrer schwierigen Arbeit allerdings den Vorteil, keine Noten vergeben zu müssen. Einen Leistungsdruck, wie Lehrer ihn erzeugen, gibt es bei ihr nicht, weshalb oftmals ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen ihr und den Schülern besteht. Entgegen den landläufig bekannten Vorurteilen und Schwierigkeiten mit geflüchteten Jugendlichen berichtete sie von Schülern mit großer Lernbereitschaft und starkem Willen, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren. Natürlich erschwert die Sprachbarriere eine Berufsausbildung, auch wenn die Flüchtlinge über gute handwerkliche Fähigkeiten verfügen.Für die Schulsozialarbeiterin sind klare Regeln das A und O für gutes Zusammenarbeiten. Selbstverständlichkeiten, wie das Einhalten von Terminen oder das Mitführen von Arbeitsutensilien, sind in ihren Augen ebenso wichtig, wie gute Umgangsformen untereinander.

In den Vorstand des Bezirksverbands Aachen wurden außerdem gewählt: Doris Weßels als Schriftführerin, Marion Sebbesse als Schatzmeisterin und Ruth Ebeling, Irene Seeger, Vanessa Meller und Peggy Kohlhaas zu Beisitzerinnen.

Im Dezember wollen die Liberalen Frauen das erfolgreiche Jahr mit einem Besuch des Weihnachtsmarktes auf Schloss Merode zünftig bei Glühwein und leckeren Spezialitäten ausklingen lassen.

Neuer Bezirksvorstand Aachen

Liberale Frauen Aachen-Land

„Da wo ich herkumm, weede Wolke jemaht!“ Inspiriert durch das Karnevalslied des letzten Prinzen konnte die Besuchergruppe um die Liberalen Frauen des Bezirks- und Kreisverbandes Aachen die Wolkenbildung vom Dach des Kraftwerkes Weisweiler hautnah miterleben.

Vorangegangen war ein interessantes Referat von dem stellvertretenden Leiter des Kraftwerks Herrn Max Bernrath über die Notwendigkeit der traditionellen Energieproduktion neben den erneuerbaren Energien. Diese stehen nicht regelmäßig zur Verfügung. Unsere moderne Industriegesellschaft braucht aber zu jeder Zeit elektrischen Strom und in ausreichender Menge. Wir hatten im Januar dieses Jahres z.B. eine Woche, in der die konventionellen Kraftwerke 97% und die erneuerbaren 3% geliefert haben. Also nur mit Strom und Wind wäre das Licht ausgegangen.

Der Landtagsabgeordnete der FDP Stefan Lenzen und die FDP-Bundestagskandidaten Katharina Kloke (Düren) und Frank Schniske (Kreis Aachen) konnten sehr viele Hinweise an die Politik mitnehmen, um eine regelmäßige Stromversorgung zu gewährleisten. Probleme bereiten nach wie vor die fehlenden Speichermöglichkeiten. Hier wäre es angesagt, vorrangig Fördergelder in die Forschung neuer Speicherelemente zu stecken.

Der Vorsitzende des Personalrats Herr Michael Lehmann berichtete über die hervorragenden Ausbildungschancen mit Übernahmegarantie. Man investiert in die Jugend für die Zukunft. In allem klang die Begeisterung für den Standort Weisweiler nach 2030 mit, allerdings mit anderen Aufgabenfeldern. Der Standort darf kein Auslaufmodell zu sein.

Nach 2stündiger Diskussion mit FDP- und Nicht-FDP-Mitgliedern folgte eine nochmals 2stündige Führung in alle Bereiche des Kraftwerks „von der Sohle bis zum Dach“. Ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen, roten Kitteln, grünen Helmen und Kopfhörer marschierte die Gruppe an Turbinen vorbei, ließ sich die Monitore in hochmodernen Leitständen erklären, stieg durch trockene, staubige Hitze in den Kesselhäusern hinauf bis auf das Dach, wo Weihnachten der riesige Baum leuchtet.

Es blieb nur noch einen großen Dank an Max Bernrath und Michael Lehmann auszusprechen für den hochinteressanten informativen Nachmittag.

Kraftwerksbesuch